Die polnische Hauptstadt Warschau pulsiert mit einem schnellen Rhythmus, geprägt von Hektik und dem Streben nach Wohlstand, das die Stadt antreibt. Hier zählt jede Sekunde und hat ihren Wert. Hoch aufragende Wolkenkratzer verleihen dem Stadtbild einen modernen, weltoffenen Charakter. Doch in den verwinkelten, historischen Gassen der Altstadt oder in der eleganten klassizistischen Passage der Neuen Welt, die nach den Zerstörungen des Krieges mit großer Sorgfalt wiederaufgebaut wurde, kehren wir zurück zu den Wurzeln Polens – einer Nation mit einer bewegenden und faszinierenden Vergangenheit. So wird auch der Text der polnischen Nationalhymne „Jeszcze Polska nie zginęła“ besser verständlich...
Reisedauer: 5 Tage
Die polnische Hauptstadt Warschau pulsiert mit hohem Tempo, lebt hektisch und wird von Geldgier angetrieben. Jede Sekunde hat hier einen ökonomischen Wert. Die Skyline wird von Wolkenkratzern geprägt, die der Stadt ein modernes, kosmopolitisches Flair verleihen. Doch in den engen, historischen Gassen der Altstadt oder in der eleganten klassizistischen Passage Neuer Welt, die nach den Zerstörungen des Krieges behutsam wiederaufgebaut wurde, spürt man das authentische Polen mit seiner bewegenden und faszinierenden Geschichte. Hier bekommt man ein tieferes Verständnis für die Worte der polnischen Nationalhymne: „Noch ist Polen nicht verloren“...
Im Jahr 1596 verlegte König Sigismund III. Vasa die polnische Hauptstadt von Krakau nach Warschau. Während der Teilungszeit im 19. Jahrhundert stand die Stadt unter russischer Herrschaft. Erst 1918 erlangte Polen seine Unabhängigkeit zurück und Warschau wurde erneut Hauptstadt. Nur fünf Wochen nach Beginn des Zweiten Weltkriegs musste die Stadt kapitulieren, blieb jedoch ein bedeutendes Zentrum des Widerstands. Im Frühjahr 1943 fand der Aufstand im Warschauer Ghetto statt, bei dem insgesamt 300.000 jüdische Bewohner Warschaus im Vernichtungslager Treblinka ums Leben kamen. Der polnische Widerstand organisierte sich im Sommer 1944 im Warschauer Aufstand gegen die deutsche Besatzung. Nach der Niederlage wurden die Überlebenden in Konzentrationslager deportiert und die Stadt systematisch zerstört. Direkt nach Kriegsende begann der Wiederaufbau, sodass die historische Altstadt bereits 1953 wiederhergestellt war. Seit der politischen Wende erlebt Warschau einen regelrechten Bauboom, mit modernen gläsernen Bürotürmen, Hotels und Einkaufszentren, die der früher grauen Stadt neuen Glanz verleihen. Die negativen Folgen dieser rasanten Entwicklung, die viele Menschen nicht mitgehen können, werden dabei oft unterschätzt.
Anreise und Ankunft
Die Reise beginnt mit der Abfahrt des Zuges vom Berliner Hauptbahnhof in Richtung Warschau. Nach etwa sechs Stunden Fahrt erfolgt die Ankunft , gefolgt von einem kurzen Transfer zum Hotel und dem Check-in.
Erste Erkundungen in Warschau
Nach der Unterkunft beginnt das erste Stadtabenteuer mit einem Besuch des sozialistischen Wahrzeichens Warschaus: dem Kulturpalast des Josefs Stalin. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich ein beeindruckender Blick über das Stadtpanorama aus der Vogelperspektive.
Abendliche Begegnung
Ein kurzer Spaziergang führt durch die historische Altstadt zu einem Altstadtrestaurant.
Morgendliche Altstadtbesichtigung
Nach dem Frühstück beginnt die Erkundung der sorgfältig restaurierten Altstadt, die nach den Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs liebevoll wiederaufgebaut wurde. Ein Spaziergang durch Warschaus historische Gassen eröffnet eine faszinierende Reise durch die Jahrhunderte. Die Altstadt, ein herausragendes Beispiel für Städtebau und Wiederaufbau, ist als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Dabei werden der Marktplatz, die Kathedrale, der Schlossplatz sowie die Neue-Welt-Straße bewundert.
Nachmittagsbesuch im Königsschloss
Nach der Mittagspause steht der Besuch des rekonstruierten Königsschlosses auf dem Programm. Die Geschichte der königlichen Residenz zeigt sich eindrucksvoll in den zahlreichen Kunstwerken. Viele originale Möbel und Exponate, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben, sind an ihre angestammten Plätze zurückgekehrt und erzählen so von der bewegten Vergangenheit des Schlosses.
Abends Abendessen in Alstadtrestaurant
Freier Abend in Warschau
Der Abend bietet die Möglichkeit, das pulsierende Nachtleben der Stadt auf eigene Faust zu entdecken.
Vormittag: Historische Stadtführung im ehemaligen Warschauer Ghetto
Die bewegende Geschichte Warschaus im Zweiten Weltkrieg steht im Mittelpunkt eines geführten Rundgangs durch das ehemalige jüdische Ghetto – einst das größte seiner Art in Europa mit rund 450.000 eingeschlossenen Juden. Dabei werden bedeutende Orte wie das Ehrenmal für die Helden des Ghettos besucht. Diese Tour vermittelt eindrucksvoll den heroischen Widerstand gegen Terror und Völkermord.
Nachmittag: Besuch des Museums POLIN
Der Nachmittag ist der Ausstellung im Museum POLIN gewidmet, die auf eindrucksvolle Weise die reiche Geschichte der polnischen Juden beleuchtet. Die Präsentation bietet tiefgehende Einblicke in das kulturelle und historische Erbe sowie die Herausforderungen dieser Gemeinschaft über die Jahrhunderte hinweg.
Abends Abendessen in Hotelrestaurant
Vormittagsprogramm
Der Tag beginnt mit einem informativen Hintergrundgespräch, das spannende Einblicke in die Geschichte, Politik und die deutsch-polnischen Beziehungen bietet. Der Gesprächspartner ist ein bekannter Journalist der Warschauer Presse. Im Anschluss steht ein Besuch in Praga auf dem Programm, dem einstigen Arbeiterviertel, das heute als lebendiges Zentrum der Warschauer Kulturszene gilt. Besonders bemerkenswert: Praga ist der einzige Stadtteil, der den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden hat.
Nachmittagsgestaltung
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und lädt zu individuellen Entdeckungen ein. Empfehlenswert ist ein Spaziergang durch den historischen Königspark Łazienki, der als schönste Grünanlage Polens gilt. Alternativ bieten sich Besuche im Frédéric Chopin Museum im Ostrogski-Palast, im Nationalmuseum oder im Museum des Warschauer Aufstandes an – kulturelle Highlights für jeden Geschmack.
Abendprogramm
Den Ausklang des Tages bildet ein Konzert mit Werken von Frédéric Chopin in einem der historischen Säle der Altstadt.
Abends Abschlussabendessen in einem Altstadtrestaurant
Morgendliche Abreise
Der Transferbus bringt die Reisenden pünktlich zum Bahnhof, um die Zugfahrt zu beginnen.
Zugfahrt nach Berlin
Die Reise mit dem Zug s
Heimreise
Von Berlin aus stehen bequeme Verbindungen zur Verfügung, die eine komfortable und unkomplizierte Rückkehr an die jeweiligen Heimatorte ermöglichen.
Leistungen, die bei Cracovia Reisen im Preis enthalten sind:
Leistungen, die nicht im Preis enthalten sind:
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